|
antidot, das Projekt einer neuen Zeitung der kämpferischen Linken in der Deutschschweiz, wurde aus Kreisen der ehemaligen Redaktion des Vorwärts gestartet. Auslösendes Moment war, dass der Öffnungsprozess des Vorwärts für andere kritische Gruppierungen und Inhalte beendet wurde und die Redaktion den Platz räumen musste. Seither hat sich die Trägerschaft für eine neue linke Zeitung erweitert.
Die Zeitung soll eine pluralistische, kämpferische Plattform für Bewegungen und Organisationen der Linken sein. Gemäss Selbstdarstellung des Projekts will antidot "Gegeninformation zum medialen Einheitsbrei finden, recherchieren und veröffentlichen, kleine und grosse linke, feministische und antirassistische Bewegungen in und ausserhalb der Schweiz übereinander informieren und eine Plattform der Auseinandersetzung für emanzipatorische Bewegungen in der Schweiz sein".
attac schweiz ist kürzlich als Kollektivmitglied dem Trägerverein von antidot beigetreten. Die Zeitung soll im kommenden Jahr als Wochenzeitung lanciert werden, vorerst erscheint sie periodisch in der Form von "Zwischenberichten". Ihr Zustandekommen hängt im Wesentlichen davon ab, ob genügend Einzelpersonen und Gruppierungen angesichts der desolaten Presselandschaft in der Deutschschweiz von der Bedeutung des Projekts überzeugt sind und die entsprechende Unterstützung vorhanden ist. Gefragt sind insbesondere aktive Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe, Beitritt im Trägerverein und Spenden. Weitere Infos unter www.zwischenberichte.ch.
|