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Am Samstag und Sonntag, 5. und 6. September 2009 findet in Bern die sechste Sommeruniversität von attac Schweiz statt. Veranstaltungsort ist das Kirchgemeindehaus Markuskirche, Tellstrasse.
Die mit voller Wucht eingeschlagene Krise hat sich in den letzten Monaten verschärft. Die Turbulenzen im Finanz- und Bankensystem haben direkte Folgen für die Realwirtschaft, Entlassungen und Arbeitslosigkeit verschärfen die Lebenssituation breiter Schichten unserer Gesellschaft. Junge Generationen sehen ihre Zukunftsperspektiven schwinden und MigrantInnen sehen sich einer gewalttätigen Xenophobie und Repression ausgesetzt. Zudem rufen die herrschenden Regierungen in Zeiten der Klima- und Energiekrise zu einer Rückkehr der Atomkraft anstatt nach Alternativen zu suchen. In verschiedenen Ländern der Welt wird diesem Unbehagen Luft gemacht. Geschlossene Fabriken werden von der entlassenen Belegschaft besetzt, Jugendliche protestieren gegen Schulreformen und Migrantinnen und Migranten kämpfen um ein Bleiberecht für alle.
An der sechsten Sommeruniversität von attac Schweiz am 5. und 6. September 2009 wollen wir die aus der kapitalistischen Krise hervorgegangenen Widerstandserfahrungen diskutieren, um gemeinsame Alternativen zu entwickeln. Denn eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie wird auch immer nötiger.
Praktische Infos
Die Teilnahme steht allen Interessierten offen! Niemand soll wegen der Tagungsgebühr von der Teilnahme an der Sommeruni abgehalten werden! Wir bitten die Leute mit kleinem Budget, sich bei uns oder vor Ort an der Kasse zu melden. Natürlich sind wir immer froh, wenn die angegebenen Richtpreise im Sinne eines Solidaritätsbeitrages aufgestockt werden. Richtpreise: 1 Tag: 20 CHFr, 2 Tage: 40 CHFr. Die Mahlzeiten sind nicht in der Tagungsgebühr inbegriffen. Das ganze Wochenende werden wir von Les Simples bekocht. Sie verwenden hauptsächlich Bio-Produkte. Das Angebot berücksichtigt sowohl Vegetarier/innen, wie auch Fleischgeniesser/innen. Unterkunft: Jugendherberge ca. 40 Franken oder privat bei attacis in Bern. Infos, Anmeldung und aktualisiertes Programm auf: www.attac-sommeruni.ch.
Programm attac Sommeruni 2009
Stand Mitte Juli
Samstag, 05. September 2009
9:45 h Unsere Antworten auf eure Krise. Einführung in die Workshops
10:00 - 12:30 Session 1: Verschärfung der Krise
Workshop 1A: Finanz- und Bankensystem in der Krise
mit Gian Trepp und Roman Kuenzler (attac schweiz)
Workshop 1B: Krise, Automobil und Schiene 2025
mit Winfried Wolf (Lunapark21)
12:30 - 14:00 Mittagessen
14:00 - 16:30 Session 2: Soziale Konsequenzen der Krise
Workshop 2A: Entlassungen, Arbeitslosigkeit, Widerstand
mit Mag Wompel (LabourNet.de), Peter Streckeisen (Universtität Basel, attac Schweiz), Angelica Lepori (Officine Donne)
Workshop 2B: Prekarisierung der Jugend
mit Francesco Sergi (Nouveau Parti Anticapitaliste, Paris), Aktion kritisch-unabhängiger Studierender AkuS (Basel), Uni von Unten (Zürich) ...
17:00 - 19:00 Session 3, Podium: Politische Antworten auf die Krise
mit Alessandro Pelizzari (Gewerkschaft Unia), Mag Wompel (LabourNet.de), Aurélie Trouvé (attac Frankreich), Winfried Wolf (Lunapark21)
ab 19:00 Abendessen
ab ca. 22:00 Fest (Ort wird noch bekannt gegeben)
Sonntag, 06. September 2009
10:00 - 12:30 Session 4: Ökosozialismus
mit Aurélie Trouvé (attac Frankreich) ...
12:30 - 14:00 Mittagessen
14:00 - 16:30 Jahresversammlung ATTAC Schweiz
Diskussionsseminar der Marche mondiale des femmes
In Rahmen der Sommeruniversität von attac schweiz findet am Samstag, 5. September als eigene Veranstaltung ein Diskussionsseminar der Marche mondiale des femmes Schweiz statt. Es geht um die Vorbereitung einer Mobilisierung für 2010: "Vom 8. März bis am 17. Oktober 2010 finden weltweit Märsche und Veranstaltungen der Marche mondiale des femmes statt, so auch in der Schweiz. Diese 3. Internationale Aktion basiert auf den vier Aktionsfeldern der Marche mondiale des femmes: Öffentliche Güter und Dienstleistungen, Frieden und Entmilitarisierung, Ökonomische Unabhängigkeit, Gewalt gegen Frauen. Wir diskutieren die Grundsatzpapiere zu diesen Themen und leiten daraus Forderungen und Schwerpunkte für die Aktionen in der Schweiz ab." Mehr Infos hierzu auf: www.marchemondiale.ch
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