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Mag Wompel, Bochum, ist Industriesoziologin und freie Journalistin sowie verantwortliche Redakteurin des LabourNet Germany (www.labournet.de). Als Rednerin am Anderen Davos wird sie auf die grassierende Prekarität und auf Ansätze zur Selbstorganisation für den Kampf gegen diese brutale Spielart des flexibilisierten Kapitalismus eingehen (Red.).
Niedrig entlohnte, befristete und unregulierte Arbeitsverhältnisse - als prekäre Arbeit bezeichnet, die kein oder kaum ein Auskommen gewährleistet - gab es schon immer. Doch was über Jahrzehnte hinweg vor allem Frauen und MigrantInnen sowie freiwilligen Aussteigern "vorbehalten" war, wird nun für immer mehr Menschen Alltag. Seit Jahren expandiert prekäre Lohnarbeit in allen Wirtschaftssektoren. Deregulierte Arbeitsverhältnisse nehmen beschleunigt zu, seitdem Dienstleistungen outgesourct, Arbeit flexibilisiert und ein Niedriglohnsektor staatlich gefördert werden. Das "unternehmerische Selbst" wurde in immer mehr Berufszweigen zur Leitidee.
Ob BriefträgerInnen, LKW-Fahrer, LagerarbeiterInnen, McDonalds-Servicekräfte oder Call Center Agents für Niedrigstlöhne arbeiten, Ich-AGs sich für ihre Existenz abstrampeln, LeiharbeiterInnen bei obskuren Vermittlungsagenturen um ihre Entlohnung kämpfen müssen, eine kasachische Ärztin bundesdeutsche Wohnungen putzt, kurdische Flüchtlinge im Imbiss oder Polen, Rumänen, Deutsche und Portugiesen auf Baustellen arbeiten; Heimarbeiterinnen auf Abruf arbeiten und Studentinnen Kinokarten abreißen oder später Hilfsjobs im Ausbildungssektor haben - die angebliche "Wissens- oder Informationsgesellschaft" basiert auf Zeitarbeit und Niedriglohn. Auch ein Universitätsabschluss verspricht längst keine automatische und stabile Karriere. Journalismus und Medien, Kulturbetrieb, Forschung, Internet-Industrie - auf viele Akademiker wartet Scheinselbständigkeit. Sozialer Status wird längst nicht automatisch von materieller Sicherheit begleitet - auch dies ein Grund, warum Prekarisierung plötzlich auch von der bürgerlichen Presse wahrgenommen wird.
Ein flexibilisierter Kapitalismus lässt Lohnarbeit ohne - oder zu miserablen - Tarifverträgen zu einer neuen Normalität auch für immer grössere Teile von Stammbelegschaften in Grossunternehmen werden, vor der sie sich bis vor kurzem sicher wähnten. Die Individualisierung der Risiken gilt für alle und diese Entwicklung erfasst nahezu alle Beschäftigten und verdeutlicht die grundsätzliche Prekarität der Arbeits- und Lebensverhältnisse im Kapitalismus, die klassischerweise als Proletarität bezeichnet wird - unabhängig von der Lohnhöhe. Um den Begriff prekärer Lohnarbeit jedoch nicht der Beliebigkeit auszuliefern, sollte diese differenziert werden.
Eine Unterscheidung existiert, seit es prekäre Arbeitsverhältnisse gibt, nämlich diejenige in fremd- und selbstbestimmte Prekarität, ebenfalls unabhängig von der Lohnhöhe. Erstere galt schon immer als einzige Möglichkeit der Lohnarbeit für Menschen am unteren Ende der Arbeitsmarkthierarchie: MigrantInnen, Erwerbslose, Frauen. Letztere, die selbstbestimmte, freiwillige, war ein zunehmendes Phänomen seit den 1970er und 80er Jahren, als Ausdruck der Auflehnung gegen und Ablehnung von fordistischen Arbeitsverhältnissen, zu denen viele GewerkschafterInnen heute gern zurück möchten. Diese Auflehnung richtete sich gegen die starren Lebensentwürfe des sog. Normalarbeitsverhältnisses und gegen die stumpfsinnige, krank machende Fliessbandarbeit in der tayloristischen Fabrik. Heute erinnern uns diese Aussteiger - und die damaligen wilden Streiks v.a. in der Automobilindustrie - daran, dass es das vermeintliche goldene Zeitalter des Fordismus niemals gegeben hatte und die Arbeitsplatzsicherheit sowie relativ hohe tarifliche und übertarifliche Leistungen teuer erkauft waren.
Wer damals nach Selbstverwirklichung durch neue Arbeitsformen, nach Autonomie, Selbstbestimmung und Kreativität strebte, konnte es nur um den Preis des Verzichts auf diese Sicherheiten und Annehmlichkeiten des rheinischen Kapitalismus tun. Befristetes, ungesichertes Jobbertum und selbstverwaltete Nischenunternehmen waren die einzigen Alternativen zu den Negativaspekten des "Normalarbeitsverhältnisses".
Heute erleben wir, dass sich die Rahmenbedingungen für diese selbstbestimmte Prekarität drastisch verschlechtert haben. Der Rückgriff auf die "soziale Hängematte" wird bekanntermaßen immer mehr erschwert, auch wenn daran erinnert werden muss, dass es den kommunalen Arbeitszwang für Langzeitarbeitslose und SozialhilfebezieherInnen auch in den 70er Jahren durchaus gegeben hat. Auch die Aussicht, beim finanziellen Bedarf um die nächste Ecke einen Job zu finden, hat sich drastisch verschlechtert und wird es sicherlich weiterhin tun, angesichts der staatlich organisierten Konkurrenz auf diesem Arbeitsmarkt und dem grundsätzlichen Rückgang an offenen Stellen.
Gleichzeitig ist es dem Kapital gelungen, die positiven Aspekte der selbstbestimmten, wenn auch ungesicherten Arbeit zu vereinnahmen und gegen uns zu wenden. Autonomie, Flexibilität und Selbstverantwortung wurden Bestandteil fast aller Arbeitsverträge - wenn auch ohne dazu gehörende Kompetenzen und Spielräume. Durch die Übertragung der Risiken auf die Beschäftigten mittels der direkten Konfrontation mit dem Druck des Marktes (oft auch simuliert, z.B. durch Gruppenarbeit mit entsprechendem Konkurrenzdruck) wurde aus Selbstbestimmung "Kreativitätsstress" und "Flexibilitätsstress", denn Routine ist Untergang in vielen zur ständigen Innovation verdammten Branchen. Die damaligen Aussteiger und Pioniere erleben nun oft, dass ihre Vielfalt der Lebenserfahrungen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten und Kompetenzen gegenüber dem klassischen lebenslangen Spezialistentum gerne ausgebeutet wird - ohne Bezahlung.
Wenn aber nun alle von Lohnabbau und Existenzangst betroffen sind, wenn Arbeitsplatzunsicherheit, Entgrenzung von Arbeitszeit und Arbeitsort sowie Arbeitsintensität, Auflösung der Arbeitszeit, Unberechenbarkeit der Arbeitseinsätze durch Arbeitszeitflexibilisierung und der Zwang zur Selbstdisziplinierung für immer mehr Lohnabhängige gelten, hilft die bisherige Unterscheidung zwischen selbst- und fremdbestimmter Prekarität nicht wirklich gegen die Begriffsverwirrung. Daher soll zusätzlich zwischen der "geregelten Prekarisierung" durch die "normale" Verschlechterung der Tarifverträge und der sozialen Absicherung sowie der "schon immer ungeregelten Prekarisierung" unterschieden werden.
Denn auch wenn sich die Bedingungen der geregelten, tariflichen Lohnarbeit und diejenigen der prekären zunehmend annähern, so darf nicht unterschätzt werden, dass die ungeregelte Prekarisierung nicht abnehmende soziale und juristische Sicherung, sondern in der Regel gar keine bedeutet. Befristete Verträge, keine Mitbestimmung, kaum Altersvorsorge, rudimentäre Versicherungen, fragmentierte Lebens- und Arbeitsverläufe, immer geringere Löhne, keine organisatorischen Vorgaben, keine verbrieften Rechte und oft genug, nicht nur für MigrantInnen, Illegalität. Prekäre Arbeit in diesem klassischen Sinne bedeutet oft Arbeiten, ohne sicher zu sein, das Leben damit fristen zu können. Arbeitsrechte, Interessenvertretung und Gesundheitsschutz sind häufig Fremdworte im beruflichen Alltag.
Die meisten haben hierzu keine Alternative. Wieder andere betrachten es als Zwischenspiel oder Aufstiegsweg. So vielfältig wie Jobs und Bedingungen so verschieden sind Selbstverständnis, Perspektiven und Ziele der Beschäftigten. Wenig Alternativen haben allerdings viele MigrantInnen mit und alle ohne Papiere: Razzien und Sondergesetze, die Bevorzugung von Deutschen am Arbeitsmarkt, Arbeitsverbote für Flüchtlinge und damit insgesamt eine "Zuwanderungspolitik", die in Illegalität und damit in Schwarzarbeit drängen, zwingt sie in die miesesten Jobs. Und weil es diese gibt, können viele Belegschaften zum Verzicht gezwungen werden um ihre Arbeitsplätze vermeintlich zu retten, denn noch haben sie Spielräume zum Verzicht. Je mehr diese verzichten, um so schlimmer werden aber die Bedingungen am Ende der Qualitätsskala des Arbeitsmarktes. Ähnliche beiderseitige Abhängigkeit existiert übrigens auch zwischen der Lohnhöhe und der Höhe der Lohnersatzleistungen, der sog. Transfereinkommen.
Diese beiderseitige Abhängigkeit wird aber nicht als Zusammenhang und Zusammenhalt, sondern als Hierarchien des Elends wahrgenommen, wodurch viele Lohnabhängige diese vom Kapital gewollte Spaltung mit all ihren Ab- und Ausgrenzungen reproduzieren.
Am unteren Ende dieser Hierarchie des Elends stehen - wie bereits erwähnt - MigrantInnen, auch hier fein nach Status getrennt. Ganz ganz unten stehen, wie so oft die Migrantinnen. Denn die meisten der schon immer von Frauen verrichteten Tätigkeiten waren prekär, ob bezahlt oder nicht, und Frauen wissen am besten, dass Prekarität nicht auf die Arbeitswelt beschränkt ist - prekäre Arbeit bedeutet Unsicherheit aller Lebensaspekte, für Frauen zudem oft ein Leben im Schatten des Mannes und in Abhängigkeit vom Mann.
Denn Frauen wurden und werden oft genug immer noch in unsichtbare Arbeit und Gefühlsarbeit gedrängt, also Arbeiten, die lebensnotwendig sind, aber nicht anerkannt, weil sie auf Kompetenzen basieren, die als angeboren, nicht erlernt gelten, daher nicht quantifizierbare Qualifikationen und/oder gering entlohnte Qualifikationen sind. Es ist eine oft einsame Arbeit, die häufig gar nicht als Arbeit gilt, weil sie zudem durch ein Ineinandergleiten von Arbeit und Leben, Privatleben, Familienleben, von öffentlich und privat, von Produktion und Reproduktion gekennzeichnet ist. Ob Hausarbeit, Erziehung und Pflege, Sexarbeit und Gastronomie, nun auch Call Center - Gefühlsarbeit wird gern gratis ausgebeutet. Damit verbunden ist aber die grundlegende Unsicherheit hinsichtlich aller Ressourcen, die wir fürs Leben und Überleben brauchen. So gesehen bedeutet die aktuelle, durch die Kapitalentwicklung geforderte und staatlich voran getriebene Prekarisierung in einem gewissen Sinne die Feminisierung der Lohnarbeit, statt der Jahrzehnte lang geforderten Anerkennung und Professionalisierung sowie geschlechtsneutralen Aufteilung der Reproduktionsarbeit.
Die Gewerkschaften - als der "natürliche" erste Ansprechpartner in Sachen Arbeitsbedingungen - richten derweil ihr Augenmerk immer noch vor allem auf (noch?) besser verdienende Hochqualifizierte, und wie stets auf die weniger werdenden Grossbetriebe - und auch hier vor allem auf die Stammbelegschaften und kaum auf die befristet eingestellten und "entliehenen" KollegInnen. Zur mangelnden Aufmerksamkeit für die von der Prekarisierung vorrangig betroffenen Personengruppen, die leider auch grossen Teilen der Gewerkschaftslinken nachgesagt werden muss, kommt ein Mangel an adäquaten Strategien zu Organisierung und Arbeitskämpfen. Die auf betriebliche Interessenvertretung durch Betriebsräte ausgerichtete gewerkschaftliche Praxis muss versagen angesichts von Arbeitsverhältnissen, denen ein Betrieb als Kommunikationsort und stabile Kollegenkreise fehlen.
Neue Ansätze zur Gegenwehr sind aber auch von Seiten der prekär Beschäftigten selbst bislang kaum vorhanden. Doch einzelne Aktionen und Aktivitäten in Europa ermutigen und waren erfolgreich: Ob der Streik der prekär Beschäftigten im Kulturbereich in Frankreich oder der afrikanischer Putzfrauen in Paris, der Arbeitskampf um Entlohnung und Aufenthaltsstatus von Landarbeitern in Spanien oder Proteste von irregulären Bauarbeitern in Berlin. Informell und prekär Beschäftigte, und gerade MigrantInnen, entwickeln neue Strategien und wenden sich gegen eine Situation der Rechtlosigkeit.
Die Kämpfe der "Intermittents" in Frankreich gegen die Kürzungen der Arbeitslosenunterstützung; Debatten um "lavoro autonomo" und gewerkschaftsautonome Bewegung der Prekären in Italien; "Precarias a la Deriva" (feministische Initiative in Madrid, gegründet nach dem Generalstreik 2002 in Spanien, der sich nur an die regulären Arbeitskräfte richtete); freie JournalistInnen beim Rundfunk oder Putzmenschen in Industriebetrieben - auch in Deutschland gibt es erfolgreiche Ansätze.
Die Organisierung prekär arbeitender Menschen braucht nicht-betriebliche Räume gegen die soziale Atomisierung und Vereinsamung, aber auch v.a. für den notwendigen Erfahrungsaustausch. Aus welchen Kämpfen können wir voneinander lernen? Wie uns organisieren? Wie international vernetzen? In den USA gibt es den erfolgreichen Ansatz der gewerkschaftlichen Workers Center in den Stadtteilen. Es sind Räume der Kommunikation und gegenseitigen Respekts, die damit mehr tun, als den Treffpunkt Betrieb zu ersetzen. Es ist ein überlegenswerter Ansatz, bei dessen Umsetzung wir aber kaum auf die Mitwirkung der Gewerkschaften in Deutschland hoffen brauchen, solange die gewerkschaftliche Politik auf die Regulierung und Unterstützung des nationalen, regionalen oder betrieblichen Wettbewerbs ausgerichtet ist, auf Standortsicherung und die Lüge von der Vollbeschäftigung, die sich schon einstellen würde, wenn die Lohn(neben)kosten stimmen...
Mit genau diesem Argument werden aktuell immer mehr Menschen gezwungen, jeden Job anzunehmen. Die Osterweiterung rückt Wanderarbeiter und MigrantInnen stärker ins Blickfeld der Gewerkschaften, doch für einige Gewerkschaftsfunktionäre nur in repressiver Weise der Ausgrenzung und Denunziation. Es wird geradezu dringend, die vereinzelten erfolgreichen Ansätze der Selbstorganisierung und der Arbeitskämpfe von prekären ArbeiterInnen auszutauschen, zu bündeln und zu verbreitern. Gerade an der gesellschaftlichen Schnittstelle "prekäre Beschäftigung und (legale wie illegale) Migration" gilt es für die Betroffenen, mehr Rechtssicherheit und Konfliktfähigkeit zu erlangen, ohne auf starre Organisations- und Regulationsformen klassischer Art zurückgreifen zu können und zu wollen, denn es gibt kein Zurück zum Normalarbeitsverhältnis und es wird auch an der Zeit, das unrealistische Ziel der Vollbeschäftigung samt ihrer (Lohn)Arbeitsfixierung aufzugeben.
Aus dieser Einsicht heraus fordern immer mehr Zusammenhänge der Prekären, MigrantInnen und Erwerbslosen eine Regulierung, die nicht einengt, also Sicherheiten und Rechte, ohne die Flexibilität auch der Lebensweisen aufzuheben (Precarias a la Deriva nennen dies "Flexicurity") und Absicherung in jeder Lebensphase, also bedingungsloses Grundeinkommen.
Wenn auch häufig noch vom "Fetisch Arbeit" durchdrungen, akzeptieren immer grössere Teile der Gewerkschaftslinken diese Forderung. Und deren undogmatischer Teil sucht zunehmend neue Koalitionen und Bündnisse mit Erwerbslosen und MigrantInnen. Die Anerkennung der Heterogenität des Personenkreises und der Bedürfnisse kann der erste Ansatz zu notwendigen neuen Handlungsansätzen und Erfahrungen werden.
Denn vereinzelte Prekäre brauchen nicht nur Räume der Kommunikation, sondern auch neue Kampfformen, die neue Verweigerung angesichts von Scheinselbständigkeit oder sozialer Arbeit ermöglichen, Spaltungen überwinden, Solidarität herstellen, ohne zu vereinnahmen und emanzipatorisch ausgerichtet sind. Und das erforderliche breite Bündnis der prekären und von der Prekarisierung bedrohten Lohnabhängigen braucht neue Forderungen, die über den Kapitalismus hinausreichen und hinausweisen und die positiven Aspekte unregulierter Arbeit aufnehmen. Es gilt langfristig, nicht den Arbeitsplatz zu fordern, nicht die Fabrik zu übernehmen, sondern andere Formen der Produktion, Distribution, aber auch Reproduktion - Aufhebung der Trennung von Arbeit und Privatleben auf eine ganz andere Art und Weise - einzuüben. Es geht um würdiges Leben, um unabdingbare Bürgerrechte, für alle, international. Es gilt kurzfristig zu entscheiden, welche aktuellen Kämpfe bei aller Heterogenität gemeinsam ausgefochten werden können, die auf diese langfristigen Ziele hinarbeiten: für kollektive Arbeitszeitverkürzung, einen gesetzlichen Mindestlohn, bedingungsloses Grundeinkommen und für das Recht auf freiwillige Mobilität und Flexibilität. Und es gilt, diese Kämpfe möglichst bald aufzunehmen.
Mag Wompel
Erschienen in: where work ends and mission begins. Hrsg. von bankleer, Akademie Schloss Solitude, 2005, ISBN 3-937158-01-4, S. 106-119
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