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Am Samstag, 6. Oktober fand in Bern auf dem Münsterplatz ein grosses Fest statt, an dem 5000 Menschen gegen die rassistische Politik der SVP protestieren. Demgegenüber konnte die SVP (gemäss Polizeiangaben) nur 3000 Personen mobilisieren, statt den per Pressemitteilung verkündeten 10’000 - eine Zahl, die von allen Medien unkritisch übernommen wurde.
Als friedliche Bewegung verurteilt attac schweiz Gewalt gegen Menschen und bedauert die Vorfälle, die am Rand der Versammlung stattgefunden haben, sie sind traurig, unnötig und kontraproduktiv. Diese Vorfälle lenken ab von den Forderungen und Inhalten, die von der grossen Mehrheit der friedlichen Bewegungen und AktivistInnen getragen werden, die sich am Samstag gegen die SVP mobilisiert haben. attac hält fest, dass jede Person in der Schweiz das Recht hat, an einer Gegen-Kundgebung gegen Rassismus teilzunehmen (die Gesetzgebung der Schweiz gehört bekanntlich zu den rassistischsten Normen Europas), ohne für Gewaltaktionen verantwortlich gemacht zu werden, die durch diese rassistischen Provokationen verursacht werden.
Gewalt gegen Sachen ist kontraproduktiv und Gewalt gegen Menschen ist absolut zu verurteilen, aber die Gewalt der neoliberalen Politik ist viel zerstörerischer und terrorisiert Millionen von Menschen auf dieser Erde ganz direkt. Zudem bringt die Gewalt der SVP, insbesondere durch Aufrufe zu Rassenhass, ebenfalls gravierende und zerstörerische Folgen mit sich, auch wenn sie vielleicht weniger sichtbar sind als ein Pflasterstein, der eine Scheibe zerschlägt!


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