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10 000 Personen erklären den G8 Gipfel als illegitim

Pressemitteilung von Attac Schweiz und Attac Frankreich

Die erfolgreichen Blockadeaktionen konzentrieren sich auf die „Rote Zone", welche den Tagungsort Heiligendamm umgibt und verliefen friedlich. Als Folge wurde die Anreise der Delegationen am Mittwoch, 6. Juni verzögert. Mehr als 10 000 Personen erreichten die drei Zufahrtsstrassen und blockierten diese mit ihren eigenen Körpern.

Rostock. 7. Juni 2007

Die Polizei konnte einen der Zugänge im Laufe des Abends räumen, die anderen beiden blieben aber durch 2 000 Personen über Nacht besetzt. Die Blockierer hofften auf Unterstützung am nächsten Tag.

Diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Frühmorgens zogen wiederum hunderte Aktivisten los. Viele Gruppen welche am Vortag die erfolgreichen Blockaden erlebt oder mitverfolgt hatten, begaben sich an die „Rote Zone" um die Ausharrenden zu unterstützen. „Die Anwohner der besetzten Strassen haben trotz Druck der Polizei die Aktivisten unterstützt: einige stellen Wasser zur Verfügung, andere kochen Kaffee oder bringen Essen… Diese Solidarität mit der friedlichen Bewegung ist grossartig", sagt Nikolaz Berthomeau (zuständig für die G8 Mobilisierung bei Attac Frankreich)

Die Erklärung der Illegitimität der G8 wurde durch die Bevölkerung durch spontane Aktionen des zivilen Ungehorsams ausgedrückt. „Wir erklären die G8 für illegitim: Die 8 vertretenen Länder repräsentieren blos 14% der Weltbevölkerung. Die Entscheidungen beeinflussen aber über 6 Milliarden Menschen. Die Strassenblockaden sind eine legitime und friedliche Protestform und werden aus diesem Grund nicht vor Ende des Gipfels aufgehoben." sagt Florence Proton (Generalsekretärin von Attac Schweiz)

Attac Frankreich, Attac Schweiz

 

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Online am 8. Juni 2007

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