Seit Jahren beschäftigen sich die AktivistInnen von Attac mit allen Aspekten des Steuersystems. Seit jeher fordern wir Alternativen zum ausbeuterischen System der Steueroasen und der Umverteilung von oben nach unten auf allen Ebenen.
Seit Kurzem beteiligt sich Attac an einer Koalition von Organisationen und Einzelpersonen, die zielgerichtet eine Steuerwende in der Schweiz fordern. Unterschreibe das Steuerwende-Manifest auf www.steuerwende.ch und beteilige dich aktiv an einer Bewegung, die aktiv bestehende Strukturen hinterfragt
In dieser Rubrik findet ihr Texte und Dokumente zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise: Erklärungen der Krise, soziale Konsequenzen, Widerstände und Alternativen.
Attac fordert ein JA zum Verbot von Kriegsmaterial-Export. Das Tagesgeschehen zeigt die engen Verbindungen zwichen dem « Kasinokapitalismus » und dem « Kriegskapitalismus ». Mit dem Wachstum der sozialen Konflikte und dem Wettstreit zu Energiequellen erlebt diese Todesindustrie ein Boom. Im Gegenteil fordern wir eine Friedenindustrie hin zu einer sozialen und ökologischen Entwicklung. Mehr Info unter: www.kriegsmaterial.ch
Attac Schweiz hat mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass die Anklagekammer des Kanton Waadt den Rekurs, den die Organisation in der Strafsache „Nestlégate“ beantragt hatte, gutgeheißen hat.
Appell für Solidarität mit Attac Schweiz und gegen Schnüffeleien durch Nestlé und Securitas, unterschrieben von beinahe einem Drittel der Schweizer Bundesparlamentarier
Die Erklärung von Bern (EvB) und ATTAC Schweiz unterstützen das von Parteien und
Gewerkschaften lancierte Referendum gegen die jüngst vom Parlament
verabschiedete zweite Unternehmenssteuerreform (UStRII). Denn diese Reform
untergräbt die Prinzipien der Steuergerechtigkeit, ohne wirtschaftlichen Nutzen
zu bringen. Die darin formulierten Steuergeschenke kommen einer kleinen
Minderheit von Steuerpflichtigen zu Gute und heizen zudem den für das
Gemeinwesen schädlichen Steuerwettbewerb weiter an.
Genf, Bern, 9. Dezember 2005.
In einem in Genf der internationalen Presse vorgestellten Aufruf warnen rund 150 internationale Gewerkschaften, NGOs und soziale Bewegungen vor einem weltweiten
Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die laufende Liberalisierungsrunde der
Welthandelsorganisation (WTO). Rund zehn Tage vor der Ministerkonferenz, die vom 13.
bis zum 18. Dezember in Hong Kong stattfinden wird, verlangen die Organisationen -
darunter rund ein halbes Dutzend aus der Schweiz* - ein Moratorium auf die
Handelsverhandlungen.