Das Schweizer Parlament hat in der Märzsession 2010 die 4. Revision des Arbetislosen-versicherungsgesetz entschieden. Diese Revision sieht allgemein eine Senkung der Leistungen und eine Erhöhung der Beitragszahlungen vor. Dagegen wurde das Referendum, welches sttac unterstützt!
Seit Jahren beschäftigen sich die AktivistInnen von Attac mit allen Aspekten des Steuersystems. Seit jeher fordern wir Alternativen zum ausbeuterischen System der Steueroasen und der Umverteilung von oben nach unten auf allen Ebenen.
Seit Kurzem beteiligt sich Attac an einer Koalition von Organisationen und Einzelpersonen, die zielgerichtet eine Steuerwende in der Schweiz fordern. Unterschreibe das Steuerwende-Manifest auf www.steuerwende.ch und beteilige dich aktiv an einer Bewegung, die aktiv bestehende Strukturen hinterfragt
In dieser Rubrik findet ihr Texte und Dokumente zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise: Erklärungen der Krise, soziale Konsequenzen, Widerstände und Alternativen.
Seit Samstag, den 26. Juni besetzen ca. 300 Flüchtlinge und Sans-Papiers die Kleine Schanze, ein öffentlicher Park mitten in der Stadt Bern. Mit dieser Aktion treten die Betroffenen aus dem Schatten und verurteilen ihre extrem prekäre Situation in der Schweiz. Mehr Infos unter www.bleiberecht.ch
Die Molino AG ist eine italienische Restaurantkette in Fribourg sowie in der ganzen Schweiz. Sie gehört der Investmentgesellschaft Athris Holding AG (ehemals Jelmoli AG). Seit 2008 praktiziert die Molino AG öffentlich eine diskriminierende Politik gegen ihr Personal: Sie entlässt schrittweise die Angestellten, die nicht italienischer Herkunft sind – bei den Aussereuropäischen beginnend – um sie mit italienischen Angstellten zu ersetzen, die dafür aus Italien rekrutiert werden.
KUNDGEBUND AM 24. APRIL 2010, 15.00 UHR, TREFFPUNKT: NOVA-FRIBURGO PLATZ AN DER LAUSANNERSTRASSE IN FRIBOURG!
2008 hat die Leitung der Restaurantkette Molino AG entschieden, in ihren schweizweiten Filialen das Personal mit italienischen Angestellten zu ersetzen. Dieses Marketing-Konzept wird öffentlich auf der Internetseite propagiert und aktiv durchgeführt – ohne jegliche Achtung für die sozialen und menschlichen Folgen der Entlassenen. Unterschreiben Sie die Petition!
Am 13. März 2010 findet in Bern die grosse Frauendemo statt, organisiert
von den Gewerkschaften. Die feministische Kommission von attac Schweiz wird daran teilnehmen und tritt mit einem Flugblatt auf.
Anfang Januar revoltierten in Kalabrien mehrere hundert Sans-Papiers gegen ihre Arbeits- und Lebensbedingungen in den Clementinenplantagen. Diese Revolten haben gezeigt, dass Personenfreizügigkeit ohne soziale Rechte Ausbeutung bedeutet. Wir publizieren hier den Flyer der Bewegung für Sozialismus - Fribourg, die am 14. Januar 2010 vor dem Coop in Fribourg eine Solidaritätsaktion mit den Lohnabhängigen in Rosarno organisiert hat.
Attac Schweiz hat mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass die Anklagekammer des Kanton Waadt den Rekurs, den die Organisation in der Strafsache „Nestlégate“ beantragt hatte, gutgeheißen hat.
Appell für Solidarität mit Attac Schweiz und gegen Schnüffeleien durch Nestlé und Securitas, unterschrieben von beinahe einem Drittel der Schweizer Bundesparlamentarier
Die Erklärung von Bern (EvB) und ATTAC Schweiz unterstützen das von Parteien und
Gewerkschaften lancierte Referendum gegen die jüngst vom Parlament
verabschiedete zweite Unternehmenssteuerreform (UStRII). Denn diese Reform
untergräbt die Prinzipien der Steuergerechtigkeit, ohne wirtschaftlichen Nutzen
zu bringen. Die darin formulierten Steuergeschenke kommen einer kleinen
Minderheit von Steuerpflichtigen zu Gute und heizen zudem den für das
Gemeinwesen schädlichen Steuerwettbewerb weiter an.
Genf, Bern, 9. Dezember 2005.
In einem in Genf der internationalen Presse vorgestellten Aufruf warnen rund 150 internationale Gewerkschaften, NGOs und soziale Bewegungen vor einem weltweiten
Anstieg der Arbeitslosigkeit durch die laufende Liberalisierungsrunde der
Welthandelsorganisation (WTO). Rund zehn Tage vor der Ministerkonferenz, die vom 13.
bis zum 18. Dezember in Hong Kong stattfinden wird, verlangen die Organisationen -
darunter rund ein halbes Dutzend aus der Schweiz* - ein Moratorium auf die
Handelsverhandlungen.